Verfahrenstechnik – Partikeltechnologie
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Sprühgranulierung

inducap®-VORTEX

Herstellung von Mikrogranulat durch Aufbaugranulierung und Coating

Die inducap®- VORTEX Technologie ist eine modifizierte, leistungsstarke Technologie zur Sprühgranulierung. Die Herstellung fester Mikrogranulate erfolgt durch Beschichtung und Aufbaugranulierung aus vorgelegten Flüssigkeiten sowie hochtemperierten Schmelzen in der Wirbelschicht.
inducap®-VORTEX-Verfahrenstechnik
  Beschreibung
  Verfahrenstechnik
  Produkteigenschaften
  Verarbeitungsbeispiele
   
   
   

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Beschreibung – inducap®- VORTEX

Die inducap®- VORTEX Sprühgranulierung wird zur Herstellung fester Mikrogranulate aus Schmelzen wie beispielsweise Wachse, Fette oder Kunststoffe eingesetzt, bei denen die Partikelform oder Partikelgrößenverteilung eine untergeordnete Rolle einnimmt. Den Ausgangsschmelzen können analog der Sprühgranulierung inducap-SPRAY hohe Anteile an pulverförmigen Zusatzstoffen zugegeben werden. Die Kühlung der zunächst flüssigen Teilchen zu festem Mikrogranulat und der Aufbau zu größerem Granulat durch Beschichtung erfolgt in der von uns speziell konzipierten Sprühgranulierung unter Ausbildung einer Wirbelschicht.

Die Lösung mit den Zusatzstoffen wird zunächst in eine Schmelze oder eine Dispersion überführt und über die beheizbaren Inducap-Sprühlanzen mittels Treibgas im Sprühturm versprüht. Das Mikrogranulat wird hierbei nicht sofort aus dem Prozess ausgetragen sondern verbleibt eine festgelegte Zeitspanne in der Wirbelschicht. Die Mikrogranulate erfahren durch das nachfolgende Eintragen der versprühten Ausgangsflüssigkeit eine zusätzliche Beschichtung und damit den Aufbau zu Mikrogranulat. Während des laufenden Prozesses der Wirbelschichtgranulierung können über die Probenehmer inducap®- PROOF in regelmäßigen Abständen Kontrollproben zu Analysezwecken gezogen werden.


 
   
   
   

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Verfahrenstechnik – inducap®- VORTEX

Prinzip der inducap®-VORTEX Wirbelschicht

Aus Schmelzen werden durch Beschichtung und Sprühkühlung feste Aufbaugranulate in der Wirbelschicht

Die Ausgangsstoffe und Zusätze werden in beheizten Rührbehältern zunächst in eine Schmelze überführt und über die beheizten Inducap-Sprühlanzen mittels Treibgas im Sprühturm versprüht. Die Schmelzenthalpie wird unmittelbar durch Sprühkühlung über die umlaufende Kühlluft mit Wärmetauscher abgeführt. Das Mikrogranulat wird hierbei nicht sofort aus dem Prozess ausgetragen sondern verbleibt eine festgelegte Zeitspanne in der Wirbelschicht. Die Mikrogranulate erfahren durch das nachfolgende Eintragen der versprühten Ausgangsstoffe eine zusätzliche Beschichtung und damit den Aufbau zu größeren Partikeln. Das erhaltene, feste Mikrogranulat gelangt direkt in die unterhalb des Sprühturms angedockten Schüttgutcontainer und kann über diese den gewünschten, nachfolgenden Verarbeitungs- oder Abfüllprozessen zugeführt werden. Während des laufenden Prozesses der Wirbelschichtgranulierung können über die Probenehmer inducap-PROOF in regelmäßigen Abständen Kontrollproben gezogen werden.

 inducap®-Probenehmer für Mikrokugeln ©Inducap GmbH
 
Abb.:  Probenentnehmer inducap®-PROOF-M
© 2007 -   Inducap GmbH

















Die inducap®-VORTEX Sprühgranulieranlagen sind in Abhängigkeit von der gewählten Größe der Mikrogranulate und der Art der verwendeten Stoffe entsprechend der EG ATEX-Richtlinie 94/9/EG zur Vermeidung von Staubexplosionen ausgeführt.

Mit der inducap®-VORTEX Sprühgranulierung bietet Inducap® insbesondere auch in der industriellen Massenproduktion von Mikrogranulat aus temperierten Schmelzen wie Wachse, Fette, Saccharide, Stearine, Paraffine, usw. ganz neue Einsatzmöglichkeiten zur wirtschaftlichen Umsetzung neuer Produktideen.

   
   

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Produkteigenschaften

  • Umformung von Flüssigkeiten in Feststoffe
  • Einstellbare Partikelgrößenverteilung und Form
  • Fixierung von Zusatzstoffen
  • Schutz vor chemischen Reaktionen (Feuchtigkeit, Sauerstoff, Licht)
  • Verbesserung der Rieselfähigkeit
  • Verbesserung der Dosierbarkeit
  • Reduzierung der Staubbildung
  • Depotwirkung mit kontrollierter Freisetzung von Zusatzstoffen
  • Leichte Löslichkeit
  • Hohe Abriebfestigkeit, Formstabilität und Dichte
  • Sehr hohe Durchsatzmengen nahezu verlustfrei verarbeitbar
  • Gute Transport- und Lagerfähigkeit



   

 

Verarbeitungsbeispiele

  • Verarbeitung von temperierten Schmelzen wie beispielsweise Fette, Saccharide, Paraffine, Stearine, synthetisches und pflanzliches Wachs
  • Verarbeitung von lipophilen und hydrophilen Zusatzflüssigkeiten in der Schmelze zur Einstellung der Granulateigenschaften wie Festigkeit, Zähigkeit, Temperaturbeständigkeit
  • Mikrogranulat als Depotspeicher für eine spätere Freisetzung der Feststoffe
  • Verarbeitung von Schmelzen mit bis zu 80 Ma% dispergierten Feststoffen (Pulver, Pigmente, Additive ...)
  • Verarbeitung von Stoffmischungen beispielsweise Fett oder Wachsmischungen zur Herstellung von festen Stoffen in Granulatform mit neuen, verbesserten Produkteigenschaften oder neuen, definierten Schmelzpunkten für beispielsweise neue Beschichtungssysteme



 
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